Chronik - 5 Jahre Telepolis
Winter 1995/1996 Gründung
18. März 1996 Telepolis - Das Magazin der Netzkultur
geht online. Zum Kern der in München ansässigen
Redaktion gehören Jürgen Fey, Armin Medosch und
Florian Rötzer.
Oktober 1996 In Kooperation mit dem Bollmann-Verlag
erscheint Telepolis auszugsweise in Buchform.
3. Dezember 1996 Die Redaktion gewinnt internationale
und renommierte Autoren als Kolumnisten: u. a. den
bekannten Science-Fiction-Autoren und Futurologen
Stanislaw Lem, die Autoren Mark Amerika, Douglas
Rushkoff, Michael Goldhaber (Theorie der
Aufmerksamkeitsökonomie) sowie den Architekturtheoretiker
Martin Pawley.
Januar 1997 Start des Mammutprojekes: Howard Blooms
Geschichte des Globalen Gehirns.
März 1997 Konferenz über die große europäische
Müdigkeit. Gleichzeitig gibt es in Telepolis hierzu
einen neuen Themenschwerpunkt sowie ein Themenheft
in gedruckter Form.
April 1997 14-täglicher E-Mail-Newsletter informiert
über aktuelle Themen.
1. Juli 1997 Telepolis-Redakteur Armin Medosch
wechselt in die Kulturmetropole London. Christiane
Schulzki-Hadoutti beginnt ihre Tätigkeit als
Korrespondentin für das Online-Magazin.
Juli 1997 Relaunch mit neuem Logo und überarbeitetem
Design. Außerdem werden Foren eingerichtet, in denen
die Leser zu den einzelnen Artikeln Stellung beziehen
können.
26. Januar 1998 In Zusammenarbeit mit dem Tagesspiegel
erscheint ein neues Special mit dem Titel "Intelligente
Systeme".
6. Februar 1998 Telepolis veröffentlicht online ein
Arbeitspapier der EU, das die aktuellen und zukünftigen
Entwicklungen im Bereich der Überwachungstechnologien
vorstellt.
26. August 1998 Monatlich werden rund 250.000
Inhaltsseiten bei Telepolis abgerufen. Zudem empfangen
über 5.000 Abonnenten den E-Mail-Newsletter.
September 1998 Die Anzeigenwerbung für heise online
und damit auch für Telepolis erfolgt zentral über die
Vermarktungsgemeinschaft "Quality Channel".
9. September 1998 Telepolis stellt ein "Infowar"-Special
zusammen.
30. November 1998 In einer Aufsehen erregenden Artikelserie
enthüllt Telepolis die Pläne der Europäischen Union (Enfopol)
zur flächendeckenden Überwachung von TK-Systemen.
4. März 1999 Die Redaktion startet gemeinsam mit der
Netzinitiative "Freedom for Links" die Online-Kampagne
"Stoppt Enfopol!".
Juli 2000 Michaela Simon vergrößert das
Telepolis-Redaktionsteam.
6. Juli 2000 Das Netzmagazin Telepolis erhält für
seine Enfopol-Berichterstattung den Europäischen
Preis für Online-Journalismus der Medien-Konferenz
Net-Media 2000 in der Kategorie "Investigative
Reporting".
25. Oktober 2000 Der erste Band einer neuen
Telepolis-Buchreihe erscheint im Verlag Heinz Heise.
Der Titel "Vom Ende der Anonymität. Die Globalisierung
der Überwachung" wird von Christiane Schulzki-Haddouti
herausgegeben.
November 2000 Telepolis startet erstmals eine
Werbekampagne und schaltet Bannerwerbung in
verschiedenen Online-Magazinen wie FAZ.de, Zeit.de,
Süddeutsche.de und taz.de.
Januar 2001 Der IVW werden für alle Telepolis-Seiten
2.570.562 Zugriffe gemeldet.
18. März 2001 Telepolis feiert 5-jähriges Bestehen.
März 2001 Zweites Buch aus der neuen Telepolis-Reihe
erscheint zum Thema "Axel-Glosse", ein dritter Titel
zum Thema "Viren, Hacks und Warez" ist in Planung.