Drucker für längere Standzeiten präparieren
Vorsorge für den Printerschlaf

Hannover, 15. März 2010 - Steht für einen Tintendrucker
eine längere Arbeitspause an, sollte man ihn nicht mit
leerem Tank stehen lassen. Und die Lebensdauer von
Laserdruckern erhöht sich, wenn man bei längerem
Stillstand die Fixiereinheit herausnimmt, berichtet
das Computermagazin c't in der aktuellen Ausgabe 7/10.
Tintendrucker trocknen bei längeren Pausen leicht ein,
dafür reicht manchmal ein ausgedehnter Urlaub. Tinte,
die auf dem Papier möglichst schnell trocknen soll,
verkrustet leider auch im Druckkopf, sobald Luft
herankommt. Damit das nicht passiert, sollte man mit
feuchten Wattestäbchen die Druckkopfparkfläche regelmäßig
reinigen. Ein weiteres Problem ist die Korrosion, die
vor allem bei längerem Stillstand von mehreren Monaten
einsetzt. Darum sollte man keine leeren Tanks im Drucker
lassen.
Im Alltag sollte ein Tintendrucker nicht vom Stromnetz
getrennt werden, da jeder Komplettstart eine Reinigungsprozedur
mit sich bringt, die unnötig Tinte verbraucht - denn Tinte
ist in der Regel das teuerste am Drucker. Vor einem längeren
Stillstand ist es allerdings sinnvoll, den Stromstecker
zu ziehen, da die Reinigungsprozedur anschließend ohnehin
notwendig wird.
Laserdrucker sind weniger anfällig bei längerem Stillstand.
Bei absehbaren Druckpausen von mehr als einem Monat ist
es aber ratsam, die Fixiereinheit zu entspannen. Ansonsten
besteht die Gefahr, dass der Drucker anschließend unschöne
Streifen fabriziert, weil die Andruckrollen sich verformen.
Bildmaterial:
Das Titelbild der aktuellen c't-Ausgabe 7/2010
steht zum Download bereit.
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