Smartphone-Vergleich: Die iPhone-Liga
Multitalente für die Jackentasche

Hannover, 23. Oktober 2009 - Überall dabei und
ständig einsatzbereit: Ein Smartphone ist Handy,
Internet-Zugang, Organizer, Kamera, Navi und
Mediaplayer in einem. Installierbare Zusatzprogramme
erweitern das Feld bei Bedarf um viele neue Anwendungen.
Welche einem dabei zur Verfügung stehen, hängt vom
Betriebssystem des Geräts ab, schreibt das Computermagazin
c't in der Ausgabe 23/09.
Fast jedes Smartphone ist untrennbar an ein Betriebssystem
gekoppelt, das zusammen mit der Hardware-Ausstattung
maßgeblich vorgibt, was das Gerät kann. Sieben Plattformen
kämpfen derzeit um die Gunst der Käufer. Anders als beim
Handy können Smartphone-Besitzer ihre Software erweitern.
Die Bandbreite reicht von wenigen Programmen bis hin zu
tausenden. Teils kommen sie von Software-Herstellern, teils
entspringen sie einer Gemeinde, deren Entwickler sie gegen
Geld oder sogar umsonst zur Verfügung stellen.
Das Größte Angebot findet man für das iPhone im App-Store.
"Einige Spiele können sogar mobilen Konsolen wie der PSP
das Wasser reichen", sagt c't-Redakteur Rudolf Opitz. "Es
finden sich aber auch eine Unzahl von Werbe-Widgets unter
den Programmen. Schade ist, dass Apple keine Alternativen
zum installierten Webbrowser und E-Mail-Client zulässt."
Auch das auf Linux basierende Android-System hat inzwischen
eine große Fangemeinde. "Hier findet man nicht die meisten
Programme, aber man hat die breiteste Auswahl", resümiert
c't-Experte Rudolf Opitz. Alternative Webbrowser, Spiele,
Barcode-Scanner und diverse Linux-Tools sind nur einige
Beispiele.
Wer ein Symbian-Betriebssystem auf seinem Smartphone hat,
kann unterschiedliche Quellen im Netz durchsuchen. Häufig
sind es Nokia-Modelle, doch der Hersteller hat die Pflege
seiner eigenen Softwareseite vernachlässigt. Noch sehr
wenige Anwendungen finden Besitzer von WebOS-Geräten, wie
dem neuen Palm Pre. Während die c't-Tester das Betriebssystem
auf einem guten Weg sehen, ist die Auswahl an Zusatzsoftware
noch sehr begrenzt. Der Palm-eigene App Catalog harrt noch
der Fülle. Ähnlich sieht es bei Microsofts Shop für
Windows Mobile aus.
Wem es beim Smartphone vor allem auf Internetdienste ankommt,
der fährt gut mit einem Android-Gerät, einem mit WebOS oder
dem iPhone. Fast alle haben inzwischen gut funktionierende
Touchscreens. Die Handhabung bei Symbian- und Windows-Mobile-
Geräten geht allerdings nicht intuitiv von der Hand. So ist
anfangs öfter ein Blick in die Hilfe vonnöten.
Bildmaterial:
Das Titelbild der aktuellen c't-Ausgabe 23/2009
steht zum Download bereit.
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