Der ultimative Notebook-Kompromiss
Zwischen Note- und Netbook

Hannover, 17. Juli 2009 - Wenn das Notebook zu groß und
schwer, das Netbook zu klein und ein Subnotebook zu teuer
ist, hilft eine neue Zwitter-Klasse: Mobile Computer mit
12- oder 13-Zoll-Displays und vernünftig dosierter
Hardware für weniger als 600 Euro sind ein interessanter
Notebook-Kompromiss, so das Computermagazin c't in der
aktuellen Ausgabe 16/09.
In dieser Notebook-Zwitter-Klasse finden sich drei Arten
von Geräten: Netbooks mit größerem Display und ebensolcher
Tastatur, denen wie gehabt Intels Atom-Prozessor eingebaut
wird. Zweitens gibt es drastisch im Preis gesunkene,
klassische Subnotebooks, die den Netbooks bei Hardwareleistung
und Ausstattung weit voraus sind. Als dritte Lösung bieten
AMD, Intel und VIA neue Prozessoren an, die genau auf neue
Geräte in dieser Zwitterklasse zugeschnitten sind.
"Jede einzelne Lösung hat ihre spezifischen Vor- und Nachteile",
erläutert c't-Redakteur Christian Wölbert. Das Notebook von
Toshiba etwa absolvierte die Test-Aufgaben bis zu fünfmal
schneller als das langsamste, das Acer 751. Dafür hält das
Toshiba-Gerät mit einer Akkuladung kaum länger als drei
Stunden durch. Am anderen Ende der Skala steht das Acer Aspire
Timeline mit über zehn Stunden Akku-Laufzeit. Für 399 Euro
erfreut das günstigste Notebook im Test, das Medion Akoya
Mini, mit einer geringen Geräuschentwicklung. Einen guten
Gesamtkompromiss findet man beim Samsung NC20 oder Lenovo
S12 für 450 Euro.
Alle neun Geräte im Test erreichen eine gute bis sehr gute
Display-Helligkeit, besonders das Acer Timeline und das
MSI X340 stechen hervor. Für aktuelle 3D-Spiele sind sie
allesamt aber nicht geeignet, dazu reicht die bescheidene
Hardware nicht aus. Störend ist, dass alle Testgeräte ein
spiegelndes Display eingebaut haben, was die Nutzung bei
Sonnenschein stark beeinträchtigt. "Diese Notebooks stellen
insgesamt einen klassischen Kompromiss dar, werden den
Ansprüchen vieler Nutzer aber gerecht", findet c't-Experte
Christian Wölbert. "Wer jedoch ein Notebook mit 1,3 Kilogramm
Gewicht, einem Zweikernprozessor und einem DVD-Laufwerk
möchte, muss dann schon weit über 1000 Euro in die Hand nehmen."
Bildmaterial:
Das Titelbild der aktuellen c't-Ausgabe 16/2009
steht zum Download bereit.
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