Technology Review über Reisen mit dem SpaceShip Two
Erste deutsche All-Touristin will trotz Zwischenfall starten

Hannover, 25. Oktober 2007 - Sonja Rohde hält an ihren
Weltraumplänen fest: Obwohl es im Sommer bei Tests eine
schwere Explosion mit drei Toten gab, will sie weiterhin
als erste deutsche Frau ins All fliegen. "Es wäre naiv
zu glauben, dass es hundertprozentige Sicherheit gibt",
sagte sie dem Technologiemagazin Technology Review im
Interview für die Ausgabe 11/07.
Die 31-jährige Rohde, Juniorchefin einer Hagener
Immobilienfirma, will 2009 als erste Deutsche mit dem
privaten Raumgleiter SpaceShip Two einen Kurztrip ins
All unternehmen und sich damit einen Lebenstraum erfüllen.
Der Ausflug in den Weltraum kostet rund 220 000 US-Dollar.
Bei Tests mit dem Antriebssystem für das Raumfahrzeug
hatte es allerdings in diesem Juli eine schwere Explosion
gegeben, durch die drei Menschen getötet worden waren.
Von diesem Unglück zeigt sich Rohde unbeeindruckt:
"Natürlich ist der Unfall tragisch, aber wir haben ja
noch anderthalb Jahre Zeit, bis die ersten Flüge losgehen.
Es wäre Quatsch jetzt auszusteigen", sagte sie Technology
Review. Im Übrigen habe sie großes Vertrauen in die
Konstruktion des SpaceShip-Erbauers Burt Rutan: "Er ist
ein schriller, lebhafter Erfindertyp, aber er macht einen
zuverlässigen und seriösen Eindruck."
Bildmaterial:
Das Titelbild der aktuellen Technology-Review-Ausgabe 11/2007
steht zum Download bereit.
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