Netzkunst nach dem Zeitalter des E-Commerce:
"Shopping Windows" Teil II
Telepolis präsentiert Kunst im World Wide Web
Hannover/München, 25. Juli 2001 - Telepolis, das Magazin
der Netzkultur, im Internet unter www.telepolis.de
erreichbar, eröffnet heute den zweiten Teil der
Netzkunstausstellung "Shopping Windows" mit exklusiv für
Telepolis in Auftrag gegebenen digitalen Kunstwerken.
Im zweiten Teil der Ausstellung präsentiert Telepolis Werke
im Spannungsfeld zwischen interaktivem Video, Computerspielen
und Kunst, basierend auf mathematisch-naturwissenschaftlichen
Erkenntnissen. Gemeinsam ist den drei neuen Arbeiten, dass sie
über rein visuelle Oberflächen hinausgehen und ihnen
anspruchsvolle Programmierkunst zu Grunde liegt.
Die Werke stammen von den Netzkunstpionieren JODI, der
arrivierten Medienkünstlerin und Filmemacherin Shu Lea
Cheang sowie der Newcomerin lia. JODI überraschen das Publikum
mit einer auf der freien Game-Engine "Wolfenstein" basierenden
Version des Netzkunstklassikers "My Boyfriend Came Back From the
War" von Olia Lialina. Shu Lea Cheang thematisiert das Verhältnis
zwischen Filmkadern und digitalen Einzelbildern in einem
interaktiven "Scratch-Video" mit Sequenzen aus ihrem japanischen
SciFi-Digitalfilm "I.K.U.". Lia präsentiert eine Shockwave-Animation,
deren Programm in Zusammenspiel mit dem Zufallsfaktor "User" immer
neue Bild- und Tonebenen entstehen lässt.
Zusammen mit den bisherigen Beiträgen <Content=No Cache> von Giselle
Beiguelman, "BallPool" von Matthew Fuller und "Waste_Words Their
Weight & Frequency in London's Municipial Rubbish" von
Harwood/Scotoma.org ist Shopping Windows nunmehr komplett und wird
als fortlaufende Ausstellung in der Telepolis-Rubrik "Netzraum" gezeigt.
Der Telepolis-Redaktion ist es ein Anliegen, die Entwicklung der
Netzkultur nicht nur zu kommentieren, sondern durch die Unterstützung
und Präsentation zukunftsweisender künstlerischer Projekte aktiv zu
bereichern.
Die Ausstellung "Shopping Windows" ist zu sehen unter:
http://www.heise.de/tp/deutsch/kunst/nk/shopping/default.html
Ihr Ansprechpartner für Rückfragen
Armin Medosch (Redaktion Telepolis)
Telefon: 00 44/20/7923 88 30
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