Informationsfreiheit-Special:
Telepolis enthüllt Entwurf für Informationsfreiheitsgesetz
Hannover/München, 4. Mai 2001 - Telepolis, das Magazin
der Netzkultur, startet unter www.telepolis.de
ein neues Special zum Thema Informationsfreiheit.
Zum Auftakt veröffentlicht die Redaktion einen
Referentenentwurf des Bundesinnenministeriums für
ein Informationsfreiheitsgesetz, das ironischerweise
bisher geheim gehalten wurde.
In den USA sorgt der "Freedom of Information Act" seit
Jahrzehnten für eine transparente Verwaltung. In
Deutschland hingegen gilt die allgemeine
Amtsverschwiegenheit. Ein Informationsfreiheitsgesetz
auf Bundesebene war eigentlich Teil der Koalitionsvereinbarung
der rot-grünen Regierung. Doch ein existierender
Entwurf galt bislang als Verschlusssache.
"Mit der Veröffentlichung des Papiers wollen wir die
Diskussion um dieses bislang verkannte Bürgerrecht in
Deutschland und Europa vorantreiben", erklärt Telepolis-
Redakteur Armin Medosch. "Der Zugang zu amtlichen Dokumenten
interessiert nicht nur Journalisten, sondern auch Unternehmen,
Wissenschaftler und Privatpersonen.
Seit Monaten berichtet Telepolis über die Schritte
zur Informationsfreiheit in Europa. Den Kern der
Berichterstattung bilden Artikel der langjährigen
Telepolis-Korrespondentin Christiane Schulzki-Haddouti.
"Die Informationsfreiheit und der unbeschränkte Zugang
zu amtlichen Dokumenten ist ein Grundrecht des Bürgers
in der Informationsgesellschaft", erläutert sie, "nur
wenn dieses gewährleistet ist, kann verantwortliches
Handeln der Politiker von der Öffentlichkeit überprüft
werden".
Das neue Special Informationsfreiheit, in dem alle bisher
zum Thema erschienen Telepolis-Artikel gebündelt sind,
findet man im Magazin der Netzkultur unter: http://www.heise.de/tp/deutsch/special/frei/default.html,
den Artikel zur Enthüllung unter:
http://www.heise.de/tp/deutsch/special/frei/7531/1.html
Ihr Ansprechpartner für Rückfragen
Armin Medosch (Redaktion Telepolis)
Telefon: 00 44/20/7923 88 30
Fax: 00 44/20/7923 88 31
E-Mail: ame@tp.heise.de