Damit aus Werbemails kein Spam wird
E-Mail-Marketing: Adresspflege ist das A und O

Hannover, 20. April 2010 – Werbeversender, die rechtlich
auf der sicheren Seite sein wollen, sollten vor dem
Versand unbedingt die Zustimmung bei den Empfängern
einholen. Genauso wichtig ist aber auch die ständige
Überprüfung der Adressen, damit Aussendungen nicht ins
Leere gehen oder fremde Personen belästigen, schreibt
das iX-Magazin in der aktuellen Mai-Ausgabe.
E-Mails haben sich als effektives und günstiges Instrument
für das Direktmarketing etabliert. Das Handling ist einfach,
die Verarbeitung schnell und die Kostenersparnis gegenüber
klassischer Post groß. Leider ist das Rechtsbewusstsein
hinsichtlich der Freigabe von E-Mail-Adressen nur unzureichend
ausgeprägt. Laut einer aktuellen Studie der artegic AG holt
die Hälfte der Unternehmen die Zustimmung zum E-Mail-Versand
nicht auf korrekte Weise ein oder weiß gar nicht, wie es um
die Rechtslage beim werblichen E-Mail-Versand bestellt ist.
„Dabei empfiehlt es sich schon vor Beginn des Werbeversandes,
mit dem sogenannten Double-Opt-in-Verfahren zu prüfen, ob der
Adressat einverstanden ist, dass er auf dem Verteiler steht“,
erläutert iX-Redakteur Bert Ungerer. „Auch eine automatisierte
Abbestellmöglichkeit per E-Mail ist wünschenswert.“
Die Versandergebnisse sollten ebenso sorgfältig ausgewertet
werden. Fehlerbenachrichtigungen (Bounces) wegen nicht
zustellbarer Mails gehören nicht in den Papierkorb, sondern
sollten analysiert werden. Schließlich ändern Anwender
immer mal wieder ihre Adressen oder Freemail-Anbieter
vergeben „gebrauchte“ Adressen neu. Ist ein Empfänger
dreimal nicht erreichbar, ist es ratsam, dessen Adresse
aus der Datenbank zu entfernen.
Wer Werbemails nicht selbst verschicken will oder kann,
findet über den Internetverband eco zertifizierte
Dienstleister, die den Anforderungen an ein seriöses
E-Mail-Marketing genügen. Eine Übersicht dieser Unternehmen
gibt es in der aktuellen iX-Ausgabe oder unter
www.eco.de/services/csa.htm.
Bildmaterial:
Das Titelbild der aktuellen iX-Ausgabe 5/2010
steht zum Download bereit.
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