iX über das neue Internet-Protokoll
IPv6: rechtzeitige Einführung spart Kosten

Hannover, 20. August 2009 - Bei der Anschaffung neuer
Hard- und Software sollten Administratoren gleich auf
das neue Internetprotokoll IPv6 setzen. Mit dem
anstehenden Wechsel von Windows XP oder Vista auf
Windows 7 bietet sich in Windows-Umgebungen die
Möglichkeit, IPv6 mit minimalem Aufwand einzuführen.
Eine zu späte und hektische IPv6-Einführung kann zu
erheblichen Komplikationen und Mehrkosten führen,
schreibt das IT-Profimagazin iX in seiner aktuellen
Ausgabe 9/09.
TCP/IP Version 4 (IPv4) ist das meistverwendete
Kommunikationsprotokoll für Datenaustausch in
Firmennetzen und im Internet. Bereits vor zehn Jahren
begann man mit der Einführung von TCP/IP Version 6 (IPv6).
Technisch gesehen steht der Umstellung von Unternehmensnetzen
auf das neue Internetprotokoll nichts mehr im Weg, da es
weithin Unterstützung der Betriebssysteme und Geräte findet.
IPv6 bietet nicht nur genug Adressen, um Drittkühlschrank
und Badezimmerfernseher zu vernetzen. Für Administratoren
ist jetzt die Zeit zum Handeln gekommen, meint iX-Redakteur
Bert Ungerer. "Unternehmen, die Windows Vista, Windows 7
oder ein halbwegs aktuelles Unix-Derivat einsetzen, sollten
sich dringend mit IPv6 beschäftigen, selbst wenn sie bis
auf Weiteres eine reine IPv4-Umgebung betreiben wollen."
Wer jetzt seine Hard- und Softwarelieferanten nach
IPv6-Unterstützung befragt, kann sich frühzeitig
Gedanken darüber machen, wie man mit einzelnen, nicht
IPv6-tauglichen Komponenten in der eigenen Umgebung geht.
Wer erst im laufenden Projekt feststellt, dass eine
sofortige Entscheidung notwendig ist, ob man ein Upgrade
versucht, ein alternatives Produkt einkauft oder die
Komponente weiterhin nur mit IPv4 nutzen kann, läuft
Gefahr, teure Fehlentscheidungen zu treffen.
IPv6 bietet für den internen Betrieb eine Reihe von
Vorteilen, die zwar auf längere Sicht Kosten senken
und die Zuverlässigkeit des Betriebs erhöhen können,
aber nicht sofort auffallen. Damit bleibt selbst kompetenten
IT-Abteilungen oft höchstens, IPv6 "gelegenheitsgetrieben"
nach und nach einzuführen. Das kostet Zeit, führt aber bei
minimalen Kosten und Diskussionen mit dem Management zum Ziel,
solange man keinen Zeitdruck hat und sich nicht im
Alltagsgeschäft von einer strategischen Linie abbringen
lässt.
Bildmaterial:
Das Titelbild der aktuellen iX-Ausgabe 9/2009
steht zum Download bereit.
Ihre Ansprechpartnerin für Rückfragen
Sylke Wilde
Heise Medien Gruppe
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 [0] 511 5352-290
Telefax: +49 [0] 511 5352-563
sylke.wilde@heise-medien.de