iX über den Multiview-Monitor von Tridelity
Räumliches Sehen ohne Brille

Hannover, 26. Juni 2009 - Autostereoskopische Displays
ermöglichen räumliches Sehen ohne Brillen. Sind die
Bildschirme dann noch mit Multi-View-Funktion ausgestattet,
können 3D-Effekte quasi im Vorbeigehen für hohe Aufmerksamkeit
sorgen. Bislang waren 3D-Wiedergabegeräte, die den Betrachtern
Hilfsmittel ersparen, dünn gesät. Jetzt sorgt ein Monitor der
Schwarzwälder Firma Tridelity im universell einsetzbaren
42"-Format für Aufsehen. Das schreibt das IT-Profimagazin
iX in der aktuellen Ausgabe 7/09.
Sogenannte autostereoskopische Displays sorgen dafür, dass
das linke und rechte Auge jeweils unterschiedliche Bildinhalte
zu sehen bekommen. Dazu verwebt ein Software-Encoder im
Multiplexverfahren mindestens zwei Bilder in alternierenden,
vertikalen Streifen ineinander. Eine Maske vor dem
konventionellen LCD-Panel gibt je nach Betrachtungsrichtung
jeweils die linke oder rechte Perspektive frei, so dass sich
das räumliche Bild direkt vor freiem Auge entfaltet.
Als Multi-View-Bildschirm präsentiert der MV4200 von Tridelity
dem Betrachter nicht nur ein linkes und ein rechtes Bild für
die 3D-Ansicht, vielmehr verwebt er insgesamt fünf Ansichten
ineinander, die je nach Einblickwinkel die Szene jeweils aus
unterschiedlichen Perspektiven wiedergeben. "Solche
Multi-View-Displays sind insofern beliebt, als der 3D-Effekt
auch für vorbeilaufende Passanten erhalten bleibt", erläutert
iX-Redakteurin Susanne Nolte und nennt neben der Präsentation
von 3D-Modellen und -Simulationen das sogenannte Digital
Signage, die Digitale Beschilderung, als Haupteinsatzgebiet.
"Diese Monitore kommen als digitale Werbeschilder in Geschäften,
an öffentlichen Plätzen oder auf Messen zum Einsatz, um durch
Tiefeneindruck akzentuiert Aufmerksamkeit zu wecken. Mit rund
6500 Euro ist das von Tridelity gelieferte Display auch
preislich interessant", urteilt die iX-Expertin.
Bildmaterial:
Das Titelbild der aktuellen iX-Ausgabe 07/2009
steht zum Download bereit.
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