IT-Profimagazin iX untersucht Text- und Spracherkennung
Bürotaugliche Text- und Spracherkennungsprogramme

Hannover, 22. Januar 2009 - Text- und Spracherkennungssoftware
sind inzwischen reif für den Büroeinsatz.
Texterkennungsprogramme liefern mit einem handelsüblichen
Multifunktionsgerät und einer Auflösung von 300 dpi
gute Leistungen. Bei der komplexeren Spracherkennung
sorgen umfangreiche Trainingsdatensätze und entsprechende
Wörterbücher für stimmige Ergebnisse, schreibt das
IT-Profimagazin iX in der aktuellen Ausgabe 2/09.
Die Erkennungsergebnisse der gängigen Texterkennungs-
oder OCR-Programme unterscheiden sich nur geringfügig.
Die konkreten Werte hängen deutlich von der jeweils
gewählten Vorlage ab, sodass man keine allgemeingültigen
Erfolgsquoten angeben kann. Laserausdrucke in gängigen
Schriftarten setzen die Programme normalerweise fast
fehlerfrei um, bei exotischen Schriften und schlechten
Vorlagen steigt die Fehlerquote. "Bei den 300-dpi-Scans
zeigte keines der getesteten Programme ernsthafte Schwächen",
berichtet iX-Redakteurin Susanne Nolte. "Wer für die
automatisierte Verarbeitung von handschriftlich ausgefüllten
Formularen auf eine akzeptable Fehlerquote angewiesen ist
oder aber Frakturschrift verarbeiten muss, wird sich aber
nicht mit Standardsoftware zufriedengeben, sondern ebenso
zu speziellen Softwarelösungen greifen", ergänzt sie.
Auch moderne Spracherkennungsprogramme sind mittlerweile
erwachsen geworden. Überdeutliches und langsames Sprechen
ist heute nicht mehr erforderlich. Nach entsprechendem
Training der Software kann der Anwender ganz normal reden.
Der Funktionsumfang aktueller Software erlaubt nicht allein
das Diktieren von Texten, sondern eine ganze Palette von
Anwendungen, von der sprachgesteuerten Computernutzung bis
hin zum kompletten Transkriptions-Workflow in Kanzleien,
Kliniken oder anderen Unternehmen. Speziell bei den
erstgenannten Anwendungen wird regelmäßig viel diktiert,
weshalb die Hersteller hier auch Fachvokabular etwa für
Mediziner und Anwälte anbieten. "Unterm Strich sind
Spracherkennungsprogramme aber nicht nur für Spezialisten
ein nützliches Werkzeug, sondern auch für Büroaufgaben mit
einem Schwerpunkt auf Textproduktion vielseitig einsetzbar",
fasst iX-Expertin Susanne Nolte zusammen.
Bildmaterial:
Das Titelbild der aktuellen iX-Ausgabe 2/2009
steht zum Download bereit.
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