iX über Technik und Bürokratie aktueller DSL-Angebote
Provider-Wechsel ohne Pannen

Hannover, den 14. Januar 2008 - Wer seinen DSL-Anbieter
wechseln will, sollte einen kompletten Neuanschluss mit
nachträglicher Rufnummernportierung beantragen, rät das
IT-Profimagazin iX in seiner aktuellen Ausgabe 2/08.
Andernfalls besteht das Risiko, plötzlich ganz ohne
elektronische Kommunikation dazustehen.
DSL-Kunden, die den Anbieter wechseln möchten, sollten
sich unbedingt vor dem ersten vertraglichen Akt genau
über die bereits verwendeten und zum Einsatz kommenden
Technologien informieren, damit sie zumindest die Risiken
kennen und vorbeugend tätig werden können. Wer sichergehen
möchte, dass er nicht eines Tages für längere Zeit ohne
Telekommunikation dasteht - insbesondere für Firmen ein
Ding der Unmöglichkeit - sollte ein paar Euro mehr
investieren und parallel zum bestehenden einen neuen
Anschluss beantragen. "Denn Provider-Wechsel bergen
aufgrund fehlender Standards und Zeitvorgaben diverse
technische und administrative Fallstricke. So können sich
Wechsel unvorhersagbar lange hinziehen", erläutert
iX-Redakteur Bert Ungerer.
Wer sich mit den technischen Hintergründen der DSL-Landschaft
befasst, verbessert seine Chancen auf objektive
Marktinformationen vor einem Anbieterwechsel deutlich und
kann dem alten sowie bei Bedarf dem neuen Anbieter bei
Abwicklungspannen wirkungsvoller begegnen.
Die wenigsten Komplikationen birgt ein Wechsel von einem
T-DSL-basierten reinen Onlineanbieter zu einem anderen -
wenn dabei der DSL-Anschluss weiterhin direkt von der
Telekom kommt. Wenn sich weder am Telefon- noch am
DSL-Anschluss etwas vertraglich oder technisch ändert,
ist der Kunde auf der sicheren Seite. Er sollte in der
Kündigung an den alten Anbieter allerdings in jedem Fall
erwähnen, dass der Anschluss bestehen bleiben soll und
nicht Bestandteil der Kündigung ist. Insbesondere dann,
wenn es sich beim bisherigen Anbieter um T-Online handelt.
"Aufpassen sollte man auch, dass man Telekom nicht mit
T-Online verwechselt, und die Kündigung im falschen Haus
landet", rät iX-Experte Bert Ungerer. "Wer auf Nummer
sicher gehen will, sollte die neuen Zugangsdaten bereits
einmal ausprobiert haben, dann kann fast nichts mehr
schief gehen." (un)
Bildmaterial:
Das Titelbild der aktuellen iX-Ausgabe 2/2008
steht zum Download bereit.
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