iX-Test: Preisgünstig zum eigenen Internet-Auftritt
Die Webserver-WGs: Praktikabel, aber unsicher

Hannover, den 15. August 2007 - Wie in einer
Wohngemeinschaft (WG) mit separaten Privaträumen teilen
sich mehrere Webseiten-Betreiber einen Server. Solche
virtuellen Server bieten jedem Kunden seinen eigenen
Bereich sowie leistungsfähige Hardware und gute
Netzanbindung, schreibt das IT-Profimagazin iX in seiner
aktuellen Ausgabe 9/07. Nur beim Thema Sicherheit fallen
sie glatt durch.
Wer seine eigene Webanwendung ins Netz stellen will,
braucht einen eigenen Server oder einen Dienstleister,
der ihm Serverplatz zur Verfügung stellt. Kunden,
die sich Hardware mittels Virtualisierungstechnik teilen,
sparen Geld und Energie und haben dennoch das Gefühl,
der Herr im eigenen Haus zu sein.
Die Anbieter von virtuellem Serverplatz überzeugen im
iX-Test in vielen Bereichen: Sowohl was den Festplatten-
platz, den Prozessortakt, Arbeitsspeicher als auch die
Netzanbindung angeht, bieten selbst kostengünstige
Angebote ihren Kunden eine ansprechende Leistung.
Allerdings lassen die Sicherheitsmaßnahmen bei allen
Angeboten zu Wünschen übrig. So war es bei keinem
Betreiber möglich, Teile des zur Verfügung stehenden
Festplattenbereichs zu verschlüsseln. "Ein Einsatz
solcher Systeme für sicherheitskritische Anwendungen
kommt daher nicht in Frage", lautet das Fazit von iX.
Fünf Euro pro Monat reichen aus, um sich ein WG-Zimmer
auf einem virtuellen Server zu mieten. Anspruchsvolle
Anwendungen erfordern den Einsatz von sogenannten
vHosts, die deutlich über zehn Euro monatlich kosten.
Bildmaterial:
Das Titelbild der aktuellen iX-Ausgabe 9/2007
steht zum Download bereit.
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