iX über Suchmaschinen-Hacking
Was Google & Co. verraten

Hannover, 6. April 2006 - Durch geschickte Anfragen
an Suchmaschinen lassen sich sensible Firmen- und
Privatdaten aufspüren. Nur wer vertrauliche Informationen
nicht an potenziell öffentlich zugänglichen Orten speichert,
kann sich gegen das so genannte Suchmaschinen-Hacking
schützen, schreibt das IT-Profimagazin iX in seiner
aktuellen Ausgabe 5/2006.
Dass mehr Daten im Internet herumspuken, als so manchem
lieb ist, ist allgemein bekannt. Was jedoch Suchmaschinen
alles über IT-Systeme und potenzielle Einfallstore verraten
können, ahnen viele Verantwortliche nicht. Unsichere Webserver,
versteckte Dateien und Verzeichnisse, angreifbare
Netzwerk-Hardware oder Log- und Konfigurationsdateien
lassen sich durch geschickte Suchanfragen aufspüren.
Durch Fehlkonfigurationen können sogar Intranet-Seiten
und Passwörter auf den Google-Index gelangen.
"Sensible Daten haben auf einem Webserver nichts verloren,
auch nicht kurzfristig", warnt iX-Redakteurin Ute Roos.
"Denn es besteht immer die Gefahr, dass man das Löschen
der Daten vergisst oder die Daten in der kurzen Onlinezeit
bereits von entsprechenden Werkzeugen indiziert werden."
Administratoren können mit Hackermethoden und Suchwerkzeugen
testen, ob Google und Co. keine kritischen Informationen
über ihr Unternehmen und die IT preisgeben. Der eigene
"Gooscan", wird nach Einschätzung der iX-Expertin bald
genauso zum Alltag der Administratoren gehören wie de
obligatorische Security Scan. Mit besseren automatisierten
Werkzeugen für diese noch junge Disziplin sowie größeren
Google-Hacking-Datenbanken, die der Kenntnis der Methoden
und der Hackerabwehr dienlich sind, ist ebenfalls in naher
Zukunft zu rechnen.
Bildmaterial:
Das Titelbild der aktuellen iX-Ausgabe 05/2006
steht zum Download bereit.
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