iX: Erfolgreiches Projektmanagement
Softwareentwicklung: Soziale Kompetenzen entscheidend

Hannover, 19. Januar 2006 - Moderne Programmiersprachen,
Standards und abstrakte Vorgehensmodelle erleichtern die
Softwareentwicklung. Allerdings nur in dem Maße, in dem
ein Team sie akzeptiert und umsetzt. Die sozialen Kompetenzen
des Teammanagers entscheiden über den Erfolg eines Software-
Projektes, schreibt das IT-Profimagazin iX in seiner aktuellen
Ausgabe 2/06.
Immer noch werden zu viele Softwareprojekte gar
nicht oder zu spät fertig, oder aber sie gehen an den
Kundenwünschen vorbei. Marktanalysten und IT-Experten schätzen,
dass nach wie vor lediglich 20 Prozent aller Softwareprojekte
zu einem erfolgreichen Abschluss kommen. Die Ursachen dafür
sind vielfältig, zumal Softwareentwicklung kein berechenbarer
Produktionsprozess ist. Individuelle Mitarbeiter, die über ein
hohes Maß an Kreativität und Leistungsbereitschaft verfügen
müssen, prägen die Arbeit in der Softwareentwicklung.
Daher sind die so genannten "weichen Faktoren" in diesem
komplexen Prozess nicht zu unterschätzen.
Jedes Teammitglied, vom Junior bis zur Führungskraft, muss die
eigenen Qualifikationen immer wieder hinterfragen. Denn
Softwareentwicklung ist ein stetiger Veränderungsprozess
hinsichtlich Verfahren und technischem Know-how sowie auch der
persönlichen Eigenschaften, Aufgaben und Verantwortungen. Zudem
sind Änderungswünsche seitens der Auftraggeber während der gesamten
Projektlaufzeit an der Tagesordnung. Eine besondere Rolle kommt
dabei dem Teammanager zu. Er hat hier eine besondere Verantwortung,
der er als Dienstleister gegenüber dem Kunden aber auch seinem Team
gegenüber gerecht werden muss.
Er agiert als zentrale Figur und muss seine Mitarbeiter nach
ihren individuellen Fähigkeiten richtig einsetzen, sie mit Arbeit
und Informationen versorgen, störende Einflüsse fern halten und
die Zusammenarbeit sowie die Qualifikation im Team fördern. Darüber
hinaus muss er dafür Sorge tragen, dass das Management seinem Team
die notwendigen Rahmenbedingungen schafft.
Nicht selten dienen Kundenprojekte als Lernvehikel, weil sich
Werkzeuge und Techniken als zu wenig ausgereift erweisen.
Obwohl zu Abstrichen an der Qualität der Endprodukte niemand
bereit ist, fehlen noch oft Ressourcen für eine systematische
Qualitätssicherung.
Bildmaterial:
Das Titelbild der aktuellen iX-Ausgabe 2/2006
steht zum Download bereit.
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