14 Flachbettscanner der Mittelklasse im c't-Test
Dia- und Negativscans scheiden die Spreu vom Weizen
Hannover, 6. Oktober 1999 - Flachbettscanner gibt es
schon für 100 Mark im Supermarkt. Für Dias, Negative
oder Ausschnitte aus einem Foto benötigt man aber ein
besseres Modell. Doch nicht jedes teurere Gerät erfüllt alle
Erwartungen, ergab ein Test von 14 Mittelklasse-Scannern
in der aktuellen Ausgabe 21/99 des Computermagazins c't.
Die getesteten Scanner der Mittelklasse kosten zwischen 230
und 1000 Mark. Alle Geräte weisen eine Mindestauflösung
von 600 x 1200 dpi und eine Durchlichtoption auf. Ihr
Hauptaugenmerk richteten die Tester auf optische Qualität und
die Scangeschwindigkeit. Sie prüften die Scanner auch beim
Einscannen von Dias und Negativen, also im Durchlichtbetrieb
bei höchster Auflösung.
Die relativ preiswerten Geräte zeigen vor allem im
hochauflösenden Modus deutliche Schwächen. Beinahe sämtliche
Kandidaten hatten Probleme mit der Farbwiedergabe, insbesondere
bei dunklen Schattierungen, und sind beim Einlesen von kleinen
Vorlagen überfordert. Schneller als erwartet stößt man bei
Mittelklasse-Scannern an technische Grenzen. Für das Gesamtergebnis
reicht eine hohe Auflösung alleine nicht aus. Denn eine minderwertige
Optik kann eine hohe Auflösung wieder zunichte machen.
Dennoch weitgehend überzeugende Bildergebnisse lieferten
die Modelle Heidelberg Jade 2, Epson GT-7000, Microtek
ScanMaker X6 und Umax Astra 1220 S. "Als Preistipp entpuppte
sich der ColorPage Vivid Pro von Genius", stellt c't-Redakteur
Dr. Wolfgang Stieler fest. "Bei einem Verkaufspreis von rund
230 Mark leistet er allemal Erfreuliches."
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