Komplizierte Abläufe automatisieren
Zeit und Arbeit sparen durch Skripte
Hannover, 6. Mai 1999 - Auch noch so mächtige Programme können längst
nicht alles, was Anwender sich wünschen. Das Computermagazin
c't zeigt in seiner aktuellen Ausgabe 10/99, wie man Windows-Software
mit Skripten erweitert, um verborgene Funktionen zu nutzen und langwierige
Arbeitsabläufe zu automatisieren.
Mit dem Windows Scripting Host gibt es ein ideales Werkzeug, um immer
wieder nötige Arbeitsschritte in kleinen Programmen zusammenzufassen und
auf Knopfdruck abzurufen. Obwohl diese Schnittstelle zum System
interessante Möglichkeiten bietet, nutzt sie kaum jemand - man muß
programmieren, und davor schrecken viele Anwender zurück. Doch mit den
entsprechenden Tricks kann man Windows, Web-Browser, Word und andere
Programme fernsteuern und nützliche Funktionen nachrüsten.
Vom einfachen Dreizeiler bis zum aufwendigen Skriptprogramm reicht das
Repertoire der in c't abgedruckten Skripte, die jeder Windows-Anwender
gebrauchen kann. So kann man etwa beim Start des Rechners jedes Mal ein
anderes Bild laden lassen, Textdateien anderer Betriebssysteme konvertieren
oder eine Schriftprobe aller installierten Fonts anzeigen: Funktionen, die
Windows selbst nicht bietet.
Mit Hilfe eines Skriptes kann man eine EMail an alle Freunde und Bekannte
schicken - per Mausklick. Auch die Web-Browser Internet Explorer und
Netscape Communicator lassen sich um nützliche Funktionen erweitern, zum
Beispiel, um alle Links einer Web-Seite in einem neuen Fenster
zusammenzufassen. c't erklärt, wie man im Textprogramm Word lange Dokumente
doppelseitig ausdruckt, um Papier zu sparen, oder alle Bilder in ein
Dokument aufnimmt. Für Hobbygrafiker wie Grafikprofis gibt es Skripte zu
CorelDraw und Photo-Paint.
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Stephan Ehrmann (c't-Redaktion)
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