Neue Prozessoren von Intel und AMD
Multimedia hoch III
Hannover, 25. Januar 1999 - Mit dem Pentium III
läutet Intel die nächste Runde im Prozessor-Wettstreit ein. Doch AMD
kontert mit seinem "Scharfen Zahn", dem K6-III. Das Computermagazin c't informiert in seiner aktuellen Ausgabe
5/99 ausführlich darüber, inwieweit sich die neuen Prozessoren von ihren
Vorgängern in puncto Leistung, Architektur, Softwareoptimierung und
Betriebssystem-Kompatibilität unterscheiden.
Der Kampf der Konkurrenten Intel und AMD gestaltet sich diesmal besonders
spannend, denn anders als früher warten beide mit unterschiedlichen,
zueinander nicht kompatiblen Multimedia-Erweiterungen auf: Der Pentium III
mit der "Internet Streaming SIMD Extension" (ISSE) und der K6-III mit
3DNow.
Neben dem neuen Befehlssatz (ISSE) bietet Intels 'Katmai' alias
Pentium-III-Prozessor eine Taktfrequenz von bis zu 550 MHz. AMDs
'Sharptooth' alias K6-III taktet hingegen mit 450 MHz und verfügt nun neben
dem bereits bewährten 3DNow auch noch über einen integrierten L2-Cache.
c't schickte beide Rivalen ins Rennen und zeigt auf, welche Vor- und
Nachteile die dritte Prozessor-Generation mit sich bringt. Des weiteren
stellt c't Anwendungen und Spiele vor, die von den neuen Erweiterungen
profitieren, erläutert die Marktpolitik der Kontrahenten Intel und AMD in
Bezug auf Einführungsdaten, Preisgestaltung etc. und gibt Tips, wie man den
Pentium III auch in einem herkömmlichen Pentium-II-Board betreiben kann.
Im Verlauf der Tests hatte c't herausgefunden, daß die umstrittene
Serien-Nummer des Pentium III - entgegen der bisherigen Darstellung von
Intel - nicht hundertprozentig sicher abgeschaltet werden kann.
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Georg Schnurer (c't-Redaktion)
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