Farb-Tintenstrahldrucker bis 400 Mark im c't-Test
Buntes für wenig Geld
Hannover, 7. Januar 1998 - Für den Druck originalgetreuer "Blüten"
eignen sie sich nicht. Dem PC-Nutzer mit einem Faible für Buntgedrucktes
bieten die aktuellen Farb-Tintenstrahldrucker in der Preisklasse bis 400
Mark aber durchaus ansprechende Leistungen.
Der günstigste Drucker im Testfeld, der Lexmark Jetprinter 1000, kostet
laut Hersteller 279 Mark. So verlockend der Anschaffungspreis auch sein
mag: Betriebskosten, Geschwindigkeit und nicht zuletzt die Druckqualität
sollten nach den individuellen Anforderungen ebenfalls genau unter die Lupe
genommen werden.
Bei den Betriebskosten gibt es eklatante Preisunterschiede, so daß die
Frage nach der voraussichtlichen Druckmenge besondere Aufmerksamkeit
verdient. Eine s/w-Textseite kostet beim HP DeskJet 400 L (3-Farb-Drucker)
acht Pfennig. Bei anderen Testkandidaten muß man dafür bis zu dreißig
Pfennig ausgeben. Sparsam mit der Tinte geht auch der Epson Stylus Color
400 um, die Seite Farbgrafik auf besserem Papier kostet lediglich achtzehn
Pfennig. Für den gleichen Ausdruck zahlt man bei anderen Geräten deutlich
über eine Mark.
Auch die Arbeitsgeschwindigkeit schwankt: während mancher Low-Cost-Drucker
bis zu zehn Minuten für einen einfachen Brief braucht, benötigt der Epson
Stylus Color 400 als schnellster Drucker im Test ganze eineinhalb Minuten.
Alles in allem hat auch bei günstigen Druckern Qualität ihren Preis. Im
Vergleich sammelten die teuersten Geräte die meisten Pluspunkte. Die
kompletten Testergebnisse lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von c't 1/98.
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Martin Klein (c't-Redaktion)
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