Gegen Fälschung und Mißbrauch
c't startet Krypto-Kampagne
Hannover, den 4. März 1997 - Ohne den Einsatz von Kryptographie
bleiben im Internet sicherer Handel und Privatsphäre des Einzelnen
gleichermaßen auf der Strecke. Um eine größere Zahl von Computeranwendern
in den Netzen zur Verschlüsselung und Digitalen Signatur ihrer EMails zu
motivieren, bietet das Computermagazin c't zur CeBIT erstmals einen
Zertifizierungs-Service für PGP-Schlüssel.
Wer diesen kostenlosen Service nutzen möchte, braucht nur den c't-Stand
auf der CeBIT zu besuchen (Halle 5, E 34) und seinen
selbstsignierten PGP-Public-Key auf Diskette abgeben. Außerdem sind ein
gültiger Personalausweis sowie die Schlüsseldaten (Benutzerkennung,
Key-ID, Fingerprint) mitzubringen. Eine genaue Anleitung gibt es ab
13.3.97 in Heft 4/97 oder auf http://www.heise.de/ct/pgpCA/ Der signierte Schlüssel
geht seinem Inhaber dann nach der Messe per EMail zu.
Hintergrund:
Pretty Good Privacy (PGP) ist schon seit Jahren ein anerkannt sicherer
De-facto-Standard im Internet. Wie bei allen Public-Key-Verfahren muß aber
die vorgebliche Identität des Absenders geprüft werden, bevor eine sichere
Zuordnung eines Schlüssels zu einer Person stattfinden kann. Diese
Überprüfung ist fast unmöglich, wenn man sich nicht kennt. Stattdessen
kann man die Zertifikate von vertrauenswürdigen Dritten akzeptieren.
Mit einer Signatur bestätigt c't die Korrektheit der Benutzerkennung. Von
der Authentizität des Signierschlüssels kann sich jeder im gedruckten Heft
überzeugen. Die Zertifizierung geschieht nach den Rahmenrichtlinien des
Deutschen Forschungsnetzes (DFN); bestätigt durch die Signatur der
DFN-"Policy Certification Authority" (PCA) unter dem c't-Schlüssel.
Ihr Ansprechpartner für Rückfragen
Norbert Luckhardt (c't-Redaktion)
Telefon: 05 11/53 52-300
Fax: 05 11/53 52-417
E-Mail: nl@ct.heise.de