c't: Die passende Patrone für den Tintendrucker
Mit Alternativtinte günstig und gut drucken

Hannover, 13. August 2010 - Wer beim Nachkauf von Tinte
auf das Original des Druckerherstellers verzichtet, spart
viel Geld. Häufig sind die Alternativtinten alltagstauglich,
in Ausnahmefällen sogar besser als das Original, manchmal
llerdings auch völlig unbrauchbar, schreibt das
Computermagazin c't in der aktuellen Ausgabe 18/10.
Alternative Druckerpatronen oder Nachfüllsets sind im
Vergleich zur Originaltinte der Hersteller bis zu 90 Prozent
günstiger. Allerdings sollte man bei den preisgünstigsten
Produkten genau hinschauen: Etliche erzeugen Dokumente
mit deutlichen Mängeln bei Textschärfe, Wischfestigkeit
und Lichtbeständigkeit, was bis zur Unleserlichkeit führen kann.
"Solange man die Ausdrucke noch einwandfrei lesen kann,
sind Qualitätseinbußen bei alltäglichen Dokumenten wie
Wegbeschreibungen, Notizen oder Konzeptdrucken entschuldbar",
meint c't-Experte Tim Gerber. "Wichtige Dokumente oder Fotos
sollte man allerdings mit Qualitätstinte drucken - im Zweifel
mit Originalpatronen vom Hersteller." Kommt das nur selten vor
,kann der Weg zu einem professionellen Dienstleister
gar der bessere sein.
Ein breites Angebot kostensparender Alternativtinten
gibt es traditionell für die Drucker von Brother,
Canon und Epson. Bei Lexmark und HP ist die
Auswahl geringer. Wer beim Kauf nicht nur nach
dem Preis, sondern auch nach der Qualität geht,
findet für die meisten Modelle eine gute und
günstige Alternative zum Hersteller-Original.
Einige Alternativtinten schlagen das Original
sogar, etwa bei der Haltbarkeit der ausgedruckten Dokumente.
Tinte dient aber nicht nur dem eigentlichen
Druck, sondern reinigt auch die Druckköpfe.
Die teuren Original-Produkte der Hersteller
bewältigen diese Aufgabe nach bisherigen Erfahrungen
am besten. "Wenn man also sehr wenig druckt,
kann es durchaus sinnvoll sein, Originalpatronen
einzusetzen, weil sie den Drucker optimal
vorm Eintrocknen schützen", verdeutlicht c't-Experte
Tim Gerber. "Bei seltenem Gebrauch verstopft oder
zerstört ungeeignete Tinte schlimmstenfalls
den Druckkopf und kann bei empfindlichen Druckern
sogar zum Komplettausfall führen."
Bildmaterial:
Das Titelbild der aktuellen c't-Ausgabe 18/2010
steht zum Download bereit.
Hinweis für Hörfunkredaktionen:
Ein Radiobeitrag zu diesem Thema sowie O-Töne von
c't-Redakteur Tim Gerber sind beim c't-Hörfunk-Service
abrufbar. Unter www.radioservice.de steht das Angebot für
akkreditierte Hörfunkredakteure auch im MP3-Format zum
Download bereit.
Ihre Ansprechpartnerin für Rückfragen
Anja Reupke
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