iPhone-Netzsperre von T-Mobile lösen
Mit entfesseltem iPhone Geld sparen

Hannover, 12. August 2010 - Für iPhone-Besitzer
lohnt es sich, nach der Mindest-Vertragslaufzeit
die Netzsperre von T-Mobile zu lösen. Damit sind
sie nicht mehr an die alte SIM-Karte und den
bisherigen Tarif gebunden. Vor allem im Ausland
kann man mit einem entsperrten iPhone viel Geld
sparen, schreibt das Themenheft c't kompakt
iPhone, iPad & Co.
Die Netzsperre des iPhones lässt sich nach der
zweijährigen Mindest-Vertragslaufzeit erst über
einen Anruf bei der T-Mobile-Hotline oder einen
Besuch im Shop aufheben. Damit die SIM-Karte mit
allen Anwendungen funktioniert, muss man das iPhone
danach über iTunes neu aktivieren.
Ohne Netzsperre kann man nicht nur einen günstigeren
Tarif, sondern auch gleich einen neuen Provider
wählen - doch sollte man die Nachteile kennen.
"Einige Anbieter locken mit niedrigen Preisen und
kurzen Vertragslaufzeiten. Gerade bei der Internetverbindung
auf dem Land oder im Zug gibt es jedoch erhebliche
Qualitätsunterschiede zwischen den Mobilfunknetzen",
erläutert c't-Experte Axel Kossel. "Da ärgert man sich
womöglich über zu langsame Internetverbindungen oder
hat schlimmstenfalls gar keinen Netzzugang."
Im Ausland entpuppt sich ein Internet-Handy schnell
als gefährliche Kostenfalle, weil die Roaming-Gebühren
der Netzbetreiber für Daten teilweise sehr hoch sind.
Abhilfe schaffen Auslands-Optionstarife. Oder man
kauft bei einem lokalen Anbieter eine Prepaid-SIM-Karte,
die aber nur mit entsperrtem iPhone funktioniert.
Auch wer sein iPhone verkaufen möchte, hat Vorteile,
wenn das Gerät nicht mehr zwangsweise an einen
T-Mobile-Vertrag gebunden ist: Entsperrte Geräte
erzielen wesentlich höhere Preise auf dem Gebrauchtmarkt.
Bildmaterial:
Das Titelbild c't kompakt "iPhone, iPad & Co" steht zum Download bereit.
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