Multimediarechner schafft Ordnung im Wohnzimmer
Einer für alle: Media-Center-PC

Hannover, 18. Januar 2010 - Ein Media-Center-PC muss
schick, leise und sparsam sein. Im Wohnzimmer ersetzt
er mühelos Blu-ray- und DVD-Player, Festplattenrecorder,
DVB-Receiver und mitunter auch die Spielkonsole. Das
erspart dem Anwender eine Fülle verschiedener Fernbedienungen,
berichtet das Computermagazin c't in der aktuellen
Ausgabe 3/10.
Die neue Generation der Media-Center-PCs ist schick und
geht bereits für 500 Euro über den Ladentisch. Auch in
der unteren Preisklasse erwartet der Anwender aber einen
leisen und sparsamen Rechner für sein Wohnzimmer. Deshalb
setzen viele Hersteller auf den preiswerten Atom-Prozessor
von Intel. Seine Rechenleistung ist zwar recht bescheiden,
doch spielt er selbst hardwarehungrige Blu-ray Discs ab
- vorausgesetzt, der Chipsatz von Nvidia mit einem GeForce-
9000-Grafikkern ist vorhanden, der dem Prozessor einiges
an Arbeit abnimmt. Bei extrem günstigen Angeboten sparen
die Hersteller manchmal an versteckten Stellen: Beim Kauf
sollte man darauf achten, dass der Prozessor zwei Kerne hat.
Als Software überzeugt das Media Center von Windows 7,
das alle gängigen Funktionen zur Musik- und Videowiedergabe
beherrscht, Fernsehen aufzeichnet und auf Online-Dienste
zugreift. Auch für Linux gibt es passende Software. Für
die Fernseh-Mitschnitte benötigt der PC eine TV-Karte,
ein Blu-ray-Player sollte ebenfalls nicht fehlen.
"Media-Center-PCs sind nicht nur besonders vielseitig",
erläutert c't-Redakteur Benjamin Benz. "Sie eignen sich
auch zum Surfen im Internet und liefern bei Bedarf am
schnellsten die Software für neue Codecs, um Musik oder
Filme abzuspielen." Im Test hat er fünf Geräte genau unter
die Lupe genommen, von denen einige teilweise gefielen,
aber keines richtig überzeugt hat. Wer die Mühen eines
Eigenbaus nicht scheut, kann sich den idealen Media-Center-PC
auch selbst zusammenbauen. c't empfiehlt hierfür Komponenten,
die das Budget nicht sprengen und trotzdem Spaß bringen.
Bildmaterial:
Das Titelbild der aktuellen c't-Ausgabe 03/2010
steht zum Download bereit.
Hinweis für Hörfunkredaktionen:
Ein Radiobeitrag zu diesem Thema sowie O-Töne von
c't-Redakteur Benjamin Benz sind unter 05 11/2 79 15 60
beim c't-Hörfunk-Service abrufbar. Unter www.radioservice.de
steht das Angebot für akkreditierte Hörfunkredakteure
auch im MP3-Format zum Download bereit.
Ihre Ansprechpartnerin für Rückfragen
Anja Reupke
Heise Medien Gruppe
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 [0] 511 5352-561
Telefax: +49 [0] 511 5352-563
anja.reupke@heise-medien.de