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Versteckte Kosten bei Telefonanbietern

Mondpreise für Auslandsgespräche

Titelbild der c't-Ausgabe 3/2010

Hannover, 15. Januar 2010 - Die Preise für Telefonate ins Ausland sind extrem unterschiedlich. Im Extremfall verlangt ein Anbieter von DSL und Telefonie für ein Gespräch mehr als zweihundert Mal so viel wie der günstigste Call-by-Call-Anbieter, berichtet das Computermagazin c't in der aktuellen Ausgabe 3/10.

Der Preiskampf bei Komplettanbietern für DSL und Telefonie läuft über immer niedrigere Grundpreise. Im Gegenzug sparen viele Anbieter nicht nur am Service, sondern verlangen teils absurd hohe Gebühren für Telefonate ins Ausland. Bei Anrufen in die Ukraine oder nach Russland beispielsweise liegt die Spanne zwischen 9 und 50 Cent pro Minute. Telefonate nach Brasilien gibt es bei der Telekom für günstige 4,9 Cent pro Minute, Vodafone verlangt im Standardtarif hingegen 1,50 Euro. Extreme findet man bei Telefonaten in exotische Länder: Gegenüber den günstigsten Angeboten verlangt Vodafone bei Anrufen zu Festnetzanschlüssen in Thailand einen um den Faktor 214 höheren Preis.

Telekom-Kunden können jederzeit auf günstige Call-by-Call-Angebote ausweichen. Kunden anderer Anbieter haben diese Möglichkeit nicht. "Dann sollte man bei häufigen Telefonaten ins Ausland nach speziellen Tarifen seines Providers Ausschau halten", rät c't-Redakteur Urs Mansmann. "Gegen eine Zusatzgebühr gibt es oftmals günstigere Minutenpreise oder gar eine Flatrate."

Falls der jeweilige Anbieter keine günstigen Angebote bereithält, kann man dennoch sparen. Mit einer Software wie Skype und einem Headset mit Mikrofon lässt sich über die vorhandene DSL-Leitung ganz ohne Zusatzkosten telefonieren - vorausgesetzt, der Gesprächspartner verfügt über dieselbe Technik und verwendet dieselbe Software. Allerdings muss man sich dafür verabreden, den Computer einschalten und sich ins Internet einwählen.

Flexibler ist eine Hardware-Lösung: An einen Voice-over-IP-Router kann man das ganz normale Telefon anschließen. Darüber ist man dann ohne Vorbereitung stets erreichbar und kann bei abgehenden Gesprächen kräftig sparen. Auch bei dieser Lösung sind netzinterne Gratis-Gespräche möglich. Wer viel telefoniert, hat die Kosten für Hardware und Installation bald wieder hereingeholt.

Bildmaterial: Das Titelbild der aktuellen c't-Ausgabe 03/2010 steht zum Download bereit.

Hinweis für Hörfunkredaktionen: Ein Radiobeitrag zu diesem Thema sowie O-Töne von c't-Redakteur Urs Mansmann sind unter 05 11/2 79 15 60 beim c't-Hörfunk-Service abrufbar. Unter www.radioservice.de steht das Angebot für akkreditierte Hörfunkredakteure auch im MP3-Format zum Download bereit.

Ihre Ansprechpartnerin für Rückfragen

Anja Reupke
Heise Medien Gruppe
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 [0] 511 5352-561
Telefax: +49 [0] 511 5352-563
anja.reupke@heise-medien.de



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