Wie IT-Hersteller und Händler tricksen
Versteckte Fallen beim IT-Kauf

Hannover, 19. August 2009 - Manche Anbieter von
PC-Hardware nutzen die Unwissenheit und Bequemlichkeit
der Käufermehrheit aus. Große Gigahertz- und Gigabyte-
Zahlen tarnen Unzulänglichkeiten wie schlappe Grafikkarten,
langsame Funkverbindungen oder lärmende Lüfter, so das
Computermagazin c't im akuellen Sonderheft Hardware,
das am Montag, 28. August, in den Handel kommt.
Gerade in günstigen Rechnern sind billige Grafikkarten
verbaut, die für DirectX-10-Spiele praktisch untauglich
sind. Mal liefert der Brenner schlechte Brennqualität,
mal laufen WLAN-Datentransfers quälend langsam oder
das Notebook leert den Akku viel schneller als erwartet.
Wichtige Angaben verschweigen Hersteller oder Händler
gerne. "Über Leistungsaufnahme, Lärm oder Notebook-
Gewicht erfährt man in der Werbung und selbst im
Datenblatt oft nichts", erläutert c't-Redakteur Christof
Windeck.
Handelt es sich um Geräte mit deutlichen Preisabweichungen
nach unten, ist besondere Vorsicht geboten: Es kann ein
reiner Abverkauf von älteren Rechnern sein, für die es unter
Umständen keine Ersatzteile mehr gibt, es kann sich um
minderwertige Hardware oder gar um OEM-Ware handeln, die
Hersteller ohne Einzelverpackung oder Zubehör ausliefern.
Für die OEM-Ware übernehmen die Hersteller keine Garantie,
es bleibt nur der Gewährleistungsanspruch gegenüber dem
Händler. Bei sogenannter "EU-Ware", die eigentlich nicht
für den deutschen Markt vorgesehen ist, fehlen außer der
Herstellergarantie oft sogar bestimmte Funktionen.
"Beim PC-Kauf sollte man auch die Serviceleistungen der
Hersteller nicht außer Acht lassen, im Reparaturfall
machen sich die Mehrausgaben für einen Kauf bei einem
seriösen Händler oder für zusätzliche Serviceleistungen
schnell bezahlt", so c't-Experte Christof Windeck. Der
c't ratgeber Hardware erläutert aber nicht nur, wie man
sich im Schadensfall gegen böswillige oder unfähige
Händler wehrt, sondern bietet auch einen detaillierten
Einkaufsführer zur aktuellen PC-Technik - ob Desktop
oder Notebook. Weitere Schwerpunkte sind stromsparende
Computertechnik, die Auswahl guter Drucker und Monitore
sowie der PC-Selbstbau. Die beigelegte Selbsthilfe-DVD
enthält Diagnose-Tools, Datenrettungssoftware sowie
c't-Videos, die viele Praxis-Tipps aus dem Heft noch
besser verständlich machen.
Das Sonderheft c't ratgeber Hardware kostet 8,90 Euro
und kann unter www.heise.de/kiosk/special/ct/09/10/
innerhalb Europas versandkostenfrei bestellt werden.
Bildmaterial:
Das Titelbild c't ratgeber Hardware
steht zum Download bereit.
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