WLAN-Empfang mit einfachen Mitteln verbessern
Funk-Doping: WLAN stabil und schnell

Hannover, 8. Juni 2009 - Sommerliches Wetter, doch die
WLAN-Verbindung zum Notebook ist auf der Terrasse zu
langsam. Oft hilft ein neuer Platz für die WLAN-Basisstation,
ein Wechsel des Funkkanals, eine Aufsteckantenne oder
neue Hardware mit dem neuesten WLAN-Standard, so das
Computermagazin c't in der aktuellen Ausgabe 13/09.
Eine WLAN-Basisstation sollte man möglichst zentral im
Haus oder in der Wohnung aufstellen, weil sie gleichmäßig
rundum abstrahlt. Störend können sich dicke Wände und
viele Kanten auswirken. Auch die Position des Notebooks
ist entscheidend für den Datendurchsatz. Manchmal reicht
es, das Gerät ein wenig zu verdrehen oder einen halben
Meter nach links oder rechts zu verschieben.
Gern funken auch mal ein Video-Babyfon, Modellbau-
Fernbedienungen, Videobrücken oder einfach nur ein Nachbar
mit seiner eigenen WLAN-Station dazwischen. "Dann wird
es im Funknetz plötzlich ganz schön eng", so c't-Redakteur
Johannes Endres. "Ein Wechsel auf einen anderen Funkkanal
kann die Situation wieder entspannen."
Will man nur die Reichweite der Funkverbindung in eine
bestimmte Richtung erhöhen, hilft eine Aufsteckantenne.
Ein zusätzliches Gerät wie ein Repeater fängt das Signal
auf dem Weg durch mehrere Wände auf und leitet es weiter.
"Damit lässt sich ein schlechter Datendurchsatz verbessern",
hat c't-Experte Johannes Endres festgestellt. "Die Höchstgrenze
liegt aber bei 50 Prozent des möglichen Datendurchsatzes
einer direkten Verbindung zur Basisstation."
Eine Alternative bleibt immer: Wer noch nicht im neuen
WLAN-Standard 802.11n funkt, verbessert den Datendurchsatz
mit einer Investition in neue Hardware, also in einen Router,
der den neuen Standard beherrscht. Allerdings sollte auch
das Notebook in der Lage sein, in 802.11n zu funken. Einen
neuen Router erhält man für unter 100 Euro im Handel oder
von seinem Provider.
Bildmaterial:
Das Titelbild der aktuellen c't-Ausgabe 13/2009
steht zum Download bereit.
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