c't: Verschlüsselte Festplatten schützen vor Datenklau
Das Notebook als Datentresor

Hannover, 21. März 2005 - Die Verschlüsselung der Festplatte
kann bei einem Diebstahl des Notebooks das Schlimmste
verhindern: Wer den Schlüssel nicht kennt, hat praktisch
keine Chance, an die Daten zu gelangen, so das Computermagazin
c't in der aktuellen Ausgabe 7/05.
In einem unachtsamen Moment auf dem Flughafen oder Bahnhof
findet ein Notebook schnell einen neuen Besitzer. Ist die
Festplatte verschlüsselt, fallen dem Dieb zumindest nicht
auch noch sensible Daten in die Hände. Ohne den passenden
Schlüssel sieht er nur Datenmüll. "Eine Festplatte, die mit
einem anerkannten Verfahren verschlüsselt wurde, ist selbst
von Profis nicht zu knacken", erläutert c't-Redakteur
Benjamin Benz.
Dabei ist die Wahl des Passwortes von zentraler Bedeutung.
Ein Passwort, das leicht zu merken ist, mag bequem sein,
ist aber nicht sicher. Handelt es sich um bekannte Wörter
aus dem Duden oder Lexikon, können Angreifer mit Hilfe
spezieller Software schnell auf die richtige Lösung kommen -
dann hilft auch die Verschlüsselung der Daten nicht mehr.
Stattdessen empfehlen sich komplizierte Buchstaben- und
Zahlenkombinationen. Wer allerdings sein Passwort vergisst,
hat dann dasselbe Problem wie der Dieb: Er kommt nicht
mehr an seine Daten.
Während Betriebssysteme wie Linux, MacOS X oder Windows XP
Professionell bereits Bordmittel zur Verschlüsselung mitbringen,
müssen sich Nutzer der Home-Edition von Windows XP mit einer
zusätzlichen Software behelfen - die gibt es kostenlos als
Open-Source-Programm. Egal ob Bordmittel oder Zusatzprogramm,
nach Eingabe des Passwortes stehen die Daten allen Anwendungen
wie gewohnt zur Verfügung. Erst nach einem Neustart muss
man das Kennwort wieder eingeben. (bbe)
Bildmaterial:
Das Titelbild der aktuellen c't-Ausgabe 7/2005
steht zum Download bereit.
Hinweis für Hörfunkredaktionen:
Ein Radiobeitrag zu diesem Thema sowie O-Töne von c't-Redakteur
Benjamin Benz sind unter 05 11/2 79 15 60 beim c't-Hörfunk-
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für akkreditierte Hörfunkredakteure auch im MP3-Format zum
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