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Günstige Notebooks für unter 1000 Euro im c't-Test

Preisverfall bei Notebooks

Titelbild der c't-Ausgabe 6/2005

Hannover, 4. März 2005 - Schon für rund 800 Euro gibt es leistungsfähige Notebooks mit Intels Celeron-M-Prozessoren, für gut 200 Euro drauf sorgt bereits dessen größerer Bruder Pentium M für noch etwas mehr Tempo. Gegenüber 1000-Euro- Notebooks, wie sie vor einem Jahr im Handel waren, sind die Fortschritte bei Leistung und Akkulaufzeit beachtlich, so das Computermagazin c't in der aktuellen Ausgabe 6/05.

Noch vor einem halben Jahr waren Notebooks für unter 1000 Euro nicht empfehlenswert. Durch die Verbreitung des Celeron-M-Prozessors von Intel hat sich das grundlegend geändert, doch genau hinschauen beim Kauf muss man weiterhin. Dabei geben die unterschiedlichen Akkulaufzeiten der Modelle, die zwischen zwei und vier Stunden betragen können, interessante Aufschlüsse: "Für kurze Laufzeiten kann natürlich ein schwacher Akku verantwortlich sein, doch in der Regel deutet das auf ein stromfressendes Design hin", erläutert c't-Redakteur Jürgen Rink. "Solche Geräte werden entweder sehr heiß oder stören den Anwender mit lautem Lüfterlärm." Centrino-Geräte mit Pentium-M-Prozessoren laufen hingegen fast alle länger als vier Stunden, kosten aber auch mindestens 1000 Euro.

Wer allerdings nur eine Art mobile Schreibmaschine sucht und allenfalls noch die Basisfunktionen des Internet nutzen will, bekommt vereinzelt brauchbare Notebooks bereits für einen Preis um 600 Euro, etwa mit einem recht langsamen, aber auch stromsparenden Prozessor von Transmeta.

Notebooks mit Mobilprozessoren von AMD könnten von der Papierform her eigentlich eine Alternative zu solchen mit Intels Pentium-M-Prozessoren sein. In der Praxis erwiesen sich AMD-Geräte bisher jedoch als weniger stromsparend, boten also kürzere Akkulaufzeit und mehr Lüfterlärm.

Grundsätzlich gilt beim Kauf von Notebooks, dass es das für alle Zwecke geeignete Universalgerät nicht gibt. Zwar sind Notebooks mit der Leistungsfähigkeit und Ausstattung etwa von Highend-Desktop-PCs machbar, doch sie sind dann weder leicht noch kompakt oder billig. Das optimale Notebook ist daher immer ein Kompromiss - und je genauer man weiß, was man wirklich benötigt, desto mehr kann man durch Weglassen von "Zukunftsoptionen" sparen. Speziell beim Kauf von Billig-Notebooks sollte man sich auch bewusst sein, dass es Service-Verträge und eine langfristige Versorgung mit Ersatzteilen nur eingeschränkt gibt, gelegentlich auch nicht mal gegen Aufpreis. (jr)

Bildmaterial: Das Titelbild der aktuellen c't-Ausgabe 6/2005 steht zum Download bereit.

Ihre Ansprechpartnerin für Rückfragen

Anja Reupke
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Telefon: +49 [0] 511 5352-561
Telefax: +49 [0] 511 5352-563
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