Heimlicher Trend: Alle Arbeitsdaten am Schlüsselbund
Am USB-Stick erkennt man den IT-Profi

Hannover, 13. Dezember 2002 - Taschenlampen am Schlüsselbund
sind out: Am USB-Stick in der Hosentasche erkennt man den
modernen Computerprofi. Kleine Speicherstifte mit USB-Stecker
entwickeln sich heimlich zum neuen Trend, so das
Computermagazin c't in seiner aktuellen Ausgabe 26/02.
Wer öfter Daten von einem Rechner zum anderen transportieren
muss, kennt das Problem: Auf eine Diskette passt nichts drauf
und CDs brennen ist umständlich. Zudem sind CDs sperriger,
will man sie stets dabeihaben. Mit USB-Speicherstiften hat
das ein Ende, denn sie bieten reichlich Platz für alle
Arbeitsdaten. Die kleinen Stifte passen an fast jeden
Rechner und funktionieren unter allen Betriebssystemen.
Vor allem für vertrauliche Daten, die man nur ungern per
Internet transportieren möchte, sind sie eine gute Wahl.
So kann man einfach weitertippen, ob zu Hause, am Arbeitsplatz
oder mit dem Notebook unterwegs. Die Handhabung ist verblüffend
einfach: Reinstecken, Daten hin und her schieben, wieder abziehen.
Gängige Größen der USB-Sticks sind 32 bis 256 MByte. Die
ständigen Begleiter für die Hosentasche eignen sich auch
als Weihnachtsgeschenk: Einen Stick mit 128 MByte gibt es
beispielsweise ab 60 Euro. Wer nur nach dem Preis schaut,
geht allerdings ein Risiko ein. Manch unseriöses Unternehmen
verbaut Speicherchips, die die Qualitätskontrolle großer
Hersteller nicht bestanden haben. Das kann zum Daten- und
schlimmstenfalls zum Funktionsverlust führen.
Um nicht jedes Mal vor dem Rechner auf den Knien herumrutschen
zu müssen, ist ein USB-Verlängerungskabel unverzichtbar.
Fast jeder Stift bringt eines mit, das zweite für den
Arbeitsplatz gibt es ab fünf Euro. Man kann auch den USB-Anschluss
in der Tastatur nutzen, wenn diese damit ausgestattet ist.
Im Zweifelsfall sollte man die Zusammenarbeit von Tastatur
und Speicherstift jedoch vor dem Kauf prüfen.
In der aktuellen Ausgabe 26/02 des Computermagazins c't geben
Redakteure Tipps, wie man mit USB-Sticks Bookmarks, Termine
und Adressen standortunabhängig machen kann und wie man den
Speicherstift auf Dateisystemebene verschlüsselt, um Daten
vor neugierigen Findern zu schützen. (ju)
Bildmaterial:
Das Titelbild der aktuellen c't-Ausgabe 26/2002
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