Risiken des Internet in den Griff bekommen
Sicherheit bei Surfen und E-Mail ist möglich
Hannover, 21. September - Mit spezieller Sicherheitssoftware
und der richtigen Konfiguration von Betriebssystem und
E-Mail-Clients bekommt man die Risiken des Internet durchaus
in den Griff, berichtet das Computermagazin c't in seiner
aktuellen Ausgabe 20/2000.
Privatanwender fühlen sich durch die scheinbar übermächtige
Bedrohung im Internet verunsichert. Das Risiko einer Firma
mit eigener Internet-Präsenz ist zwar ungleich höher als das
von Heimanwendern, doch auch private Surfer sollten die Gefahr
nicht unterschätzen. Zwei Kategorien von Risiken gibt es:
Entweder laufen auf dem lokalen Rechner Programme oder
Systemdienste, die von außen zu erreichen sind, oder es gelangt
schädlicher Code zum Beispiel durch Downloads oder E-Mail auf
den Rechner.
Wer seinen Computer zum Spielen nutzt, hat sicher andere Ansprüche
an die Sicherheit, als jemand der Online-Banking betreibt. Deshalb
müssen Anwender sich die Mühe machen und die Einstellungen dem
eigenen Sicherheitsbedürfnis beim Surfen anpassen. Dabei spielt
nicht nur die Sicherheit eine Rolle, sondern auch die Einschränkung,
die das Abschalten eines Features mit sich bringt. Der
c't-Browser-Check, der ab 25.9.00 unter www.heise.de/ct/browsercheck
abzurufen ist, erklärt Nutzen und Risiko einzelner Funktionen und
schlägt Einstellungen für verschiedene Sicherheitsstufen vor. Für
Rechner mit direktem Internet-Zugang versprechen Personal Firewalls
zusätzliche Sicherheit. Sie überwachen den gesamten Netzverkehr
und können unerwünschte Verbindungen verhindern.
Auch als E-Mail-Nutzer ist man der Bedrohung durch ungebetene Gäste
nicht hilflos ausgeliefert. Einige Vorsichtsmaßnahmen erhöhen die
Sicherheit im Umgang mit E-Mail. "Man sollte sich jedoch immer bewusst
sein, dass der beste technische Schutz nicht das Denken ersetzen kann",
rät c't-Redakteur Jürgen Schmidt. "Mit gesundem Menschenverstand können
die meisten Gefahrenquellen umschifft werden." Vorsicht ist zum
Beispiel angesagt, wenn man plötzlich englische Mails vom Kollegen
erhält, oder gar die gleiche E-Mail von mehreren Absendern. Entscheidend
ist die sachgemäße Behandlung von Attachments. Eine angehängte Datei,
die man nicht kennt, sollte man niemals öffnen.
Ihr Ansprechpartner für Rückfragen
Jürgen Schmidt (c't-Redaktion)
Telefon: 05 11/53 52-300
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